Jahresprogramm / Aktuell

3-Tages Exkursion Do. 31. Mai bis Sa. 2. Juni

3-Tages Exkursion ins Saanenland im Berneroberland
An der grossen Exkursion nahmen 17 Mitglieder teil. Mit SBB, BLS und MOB kamen wir in Gstaad an und bezogen unsere Zimmer im Hotel Viktoria. Nach kurzer Bahnfahrt starteten wir ab Rougemont, bereits zu Anfang entdeckten wir zwei riesige balkentragende Vögel an einem Haus. Nach etwas steilem Aufstieg gings entlang Blumenwiesen weiter zur aussichtsreichen Wanderung am Südhang entlang nach Saanen. Nach der Mittagsrast bei „blanc sex“ etwa auf halber Strecke waren in der Ferne bereits nahende Gewitter zu sehen, doch wir hatten Glück und schafften es vor dem Regenbeginn in Saanen ins Trockene zu flüchten. Vögel waren leider nur vereinzelt zu sehen, dafür war es botanisch sehr interessant.
An zweiten Tag ging‘s mit dem Bus nach Lauenen, von dort starteten wir die Exkursion zum Lauenensee. Auf der Wanderung entlang dem „Louwenenbach“ entdeckten wir in den Feuchtwiesen Orchideen, Fieberklee und viele weitere Blumen. Beim Aufstieg zum Lauenensee teilte sich unsere Gruppe auf. Sodass bei der Ankunft der hintersten Gruppe am Rastplatz zwei Personen den See bereits umrundet hatten. Beim See-Restaurant konnten wir die nahen Wasserfälle bewundern und hörten den Kuckuck rufen. Auch auf der Rückwanderung wurden viele Pflanzen entdeckt, die uns Urs Käser gut erklären konnte.
Am Samstagmorgen wurden wir (Touristen) von den Glocken eines Alpaufzuges durchs Dorf bereits um 6.30 Uhr geweckt. Nach der Zimmerräumung fuhren wir mit dem Bus zum Col du Pillon, von wo aus wir zum Lac Retaud starteten. Über die Alp Rard gelangten wir zum idyllischen See. Dort trafen wir einen Naturfreund mit Fernrohr, er lud uns ein die von ihm beobachteten Steinböcke und Gämsen zu sichten. Nach gemütlichem Rast vor dem Restaurant, konnten die Kaffee-Liebhaber super Kaffee aus der Fr. 70‘000.- teuren Cimbali Maschine geniessen. Einige Unentwegte machten eine Zusatzschlaufe durch die reichhaltige Bergflora, bevor wir uns auf den Abstieg machten. Nach kurzer Busfahrt stiegen wir in den reservierten Panoramawagender MOB. In Zweisimmen hatte der Anschlusszug nach Bern massive Verspätung, sodass wir in Bern den nächsten Schnellzug nur knapp erreichen konnten.
Ein grosses Lob an den Reiseleiter Urs Käser, der uns in die prächtige und blumenreiche Berglandschaft geführt hat.

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