Jahresprogramm / Aktuell

3-Tages Exkursion, 25-27.Mai

Nach der Ankunft in Wasserauen starteten 21 Teilnehmer zur anstrengenden Bergwanderung zum Seealpsee. Oben angekommen mussten bei einigen Teilnehmern die schmerzenden Gelenke sorgsam behandelt werden, sodass der Abstieg in 3 – 4 Gruppen aufgeteilt stattfand. Für eine Gruppe wurde die Abfahrt mit PW organisiert, beim Warten auf das Fahrzeug hatten sie das Glück einen Steinadler zu sichten. Zwei unternehmungslustige stiegen noch zum Wildkirchli auf, auch die weiteren Teilnehmer teilten sich auf und wählten Verschiedene Routen, um nach Wasserauen zu kommen. Nach der Exkursion hatten wir noch etwas Zeit um das malerische Städtchen Appenzell zu erkunden, bevor wir zum Hotel Krone in Gais fuhren.

An zweiten Tag ging‘s mit der Zahnradbahn im offenen Wagen nach Altstätten, auf der Fahrt hatten wir eine prächtige Sicht übers Rheintal. Kurz nach dem Start entdeckten wir ein prächtiges Blumenfeld mit vielen blühenden Pflanzen, sodass wir hier etwas auf die botanisch interessierten warten mussten. Nach längerem Fussmarsch hatten wir den Blick auf‘s Bannriet, über dem eine Gruppe von Störchen kreiste. Beim Beobachtungspunkt an der Stauwiesewaren viele Frösche zu sehen und zu hören. Einige konnten es nicht lassen den nahen (privaten) Naturwald zu betreten, dort waren zwei Teiche, umsäumt mit Schilf und sibirischen Schwertlilien, zu sehen. Die später eingetroffenen Eigentümer erzählten uns einiges übers reichhaltige Biotop und erwähnten die hier lebenden Waldohreulen. Bevor wir die Schollenmühle erreichten, konnten wir auf einer abgemähten Wiese Schwarzkehlchen und Goldammer beobachten. Auch der Kuckuck war zu hören. Bei der Schollenmühle war zu sehen, wie früher und auch bis 1998 Torf abgebaut und verarbeitet wurde. Nach dem Ende des Torfabbaus setzten sich Naturschützer ein das Gebiet als Biotop zu erhalten. Am südlichen Ende des Gebiets teilte teilten sich die Teilnehmer wieder einmal auf, die einen gingen direkt nach Altstätten, die andere Gruppe unternahm eine Zusatzschlaufe ins Spitzmäder. Dort waren viele blühenden Orchideen zu sehen.

Am dritten Tag wurden wir vom Experten Röbi Nagel des OV-Gais zur Exkursion ins Kleckelmoos begleitet. Bereits bevor wir das Naturschutzgebiet erreichten überraschten und viele blühende Orchideen entlang des Weges. Mit seinem grossen Fachwissen stellte er uns die dort speziell vorkommenden Pflanzen vor, besonders eindrücklich war die seltene Zwergbirke. Nach der Führung durchs Kleckelmoos teilten wir uns abermals in zwei Gruppen auf. Auf Hinweis von Lisbeth besuchte eine Gruppe den Walderlebnispfad. Die andere Gruppe stieg unter Begleitung von Röbi Nagel programmgemäss zum Sommersberg auf, wo Rotmilan und Schwarzmilan sehr nahe zu sehen waren. Nach dem Mittagsrast begann der Abstieg nach Gais, von wo wir die Heimreise antraten.

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